Wenn die (Selbst-)Wahrnehmung mit der Realität in Konflikt gerät

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Die Recruiting Rockstars finden: Es ist mal wieder Zeit, sich ausführlich mit einem Thema zu befassen. Daher heute der Start für unsere neue Serie zum Thema Selbstwahrnehmung, Gewohnheiten und Reflexion. Zwei Mal wöchentlich halten wir nun für ein paar Wochen interessante Beiträge für Euch bereit. Bitte gerne kommentieren, kritisieren, anmerken, liken, teilen. Los geht’s!

Fairness und Objektivität am Arbeitsplatz

„Ach welch ein Unterschied ist es, ob man sich oder die anderen beurteilt.“ – Goethe

Wie wahr, lieber Herr Goethe, wie wahr – immer und überall dort, wo Menschen miteinander interagieren. Nur was bei einem Bierchen mit Freunden recht und billig erscheint, hat am Arbeitsplatz nichts zu suchen. Eigentlich, weshalb wir besser im Konjunktiv verweilen: sollte am Arbeitsplatz nichts zu suchen haben. Da Bewertungen, Einschätzungen und Verhaltensmuster aber immer auf Selbst- und Fremdwahrnehmungen gründen, handelt es sich hierbei um ein äußerst spannendes, omnipräsentes Thema des täglichen Lebens. Jeder Mensch ist daran interessiert, möglichst positiv wahrgenommen zu werden: schlauer, kreativer, gewandter, agiler, witziger, individueller; in Relation zur Umwelt Hauptsache irgendwie bestätigt. Dabei zieht sich die Parallele am einfachsten im direkten Vergleich zu den Menschen der näheren Umgebung. Das entspricht übrigens im Durchschnitt den fünf Leuten, mit denen man am meisten Zeit verbringt.

Lebensmittelpunkt Arbeitsplatz

Da der Durchschnittsmensch die meiste Zeit auf der Arbeit verbringt, ist es nicht verwunderlich, dass diese Arten von Vergleichen und Bewertungen auch genau hier zu finden sind. Was macht es schon, wenn im Pausengespräch der eine oder andere Name fällt? – Tuscheltuschel – Was dabei allerdings nicht vergessen werden sollte, ist Folgendes: Es gibt nur eine Sache, die jeder Mensch noch mehr will als bloße Bestätigung, und das ist eine faire, respektvolle Behandlung zu erfahren. Es ist schnell nämlich gar nicht mehr so cool, wenn herauskommt, dass die Pausengespräche der Kollegen gerne mit Anekdoten über die eigene Person gefüllt werden. Was man nicht will, das man dir tu usw.

Auch nicht cool, wenn sich das Gefühl durchsetzt, dass die Kollegen aus unerklärlichen Gründen bevorzugt werden, die besseren Aufgaben bekommen und dabei vielleicht auch noch weniger arbeiten. Eine wahre Misere also, wenn es ausgerechnet die Vorgesetzten sind, die sich dazu hinreißen lassen, eine Führungsrolle in derartigen Szenarien zu übernehmen. Aber auch wenn es nicht primär um das Tuscheln geht, was stehen eigentlich für Mechanismen hinter diesen Verhaltensmustern, wie sind diese zu erkennen und wie ist es möglich, sich proaktiv dagegen zu stellen? Anders formuliert: Was ist zu tun, um den Blick für das Wesentliche nicht zu verlieren oder diesen überhaupt erst zu schärfen? Wie bilden sich Überzeugungen? Wie werden aus Überzeugungen Gewohnheiten? Welche Typen von „Gewohnheitstieren“ lassen sich unterscheiden? Was können Führungskräfte tun, um sich fair und objektiv zu verhalten? Welche Rolle haben Personaler in diesem Prozess? Die Antworten gibt es ab Donnerstag auf recruiting-rockstars.com. Spread the word.

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